BK Werkstoffe 3
 
Multiple Choice Fragen für Mechapraktiker und Polymechaniker
 
5. Serie, NE-Metalle, Sinterwerkstoffe, Wärmebehandlung der Stähle
1) Welcher Werkstoff hat das Kurzzeichen MgAl8Zn?
a) Al-Legierung mit 80 N/mm2 Mindestzugfestigkeit.
b) Zn-Knetlegierung mit 8% Al und etwas Mg.
c) Mg-Knetlegierung mit 8% Al und etwas Zn.
d) Mg-Gusslegierung mit 8% Zn.
e) Al-Knetlegierung mit 8% Mg und etwas Zn.

2) Welche Aussage über Titan ist richtig?
a) Es ist wenig korrosionsbeständig.
b) Es besitzt hohe Festigkeit und ist zäh.
c) Es ist leicht umformbar.
d) Seine Festigkeit ist gering.
e) Sein Schmelzpunkt ist sehr niedrig

3) Welche Vorteile hat die Sintertechnik?
a) Die Pressformen sind einfach und preiswert herzustellen.
b) Man erhält einbaufertige, preisgünstige Massenteile.
c) Sie ist besonders für die Fertigung von Einzelteilen geeignet.
d) Es können Bauteile aller Grössen hergestellt werden.
e) Die Bauteile werden beim Fertigungsvorgang gehärtet.

4) Welche Sinterteile werden nach dem Sintern zusätzlich kalibriert? Formteile mit besonders hohen Ansprüchen ...
a) an die Festigkeit.
b) an die Massgenauigkeit.
c) an die Dehnbarkeit.
d) an das Gefüge.
e) an die Porösität.

5) Welche Eigenschaft haben die keramischen Werkstoffe nicht?
a) Grosse Härte
b) Oberflächenverschleissfestigkeit
c) Schlagzähigkeit
d) Chemikalienbeständigkeit
e) Elektrische Isolierfähigkeit

6) Welche Eigenschaft schränkt den Einsatz keramischer Bauteile ein?
a) Die geringe Dichte
b) Die gleitfähige Oberfläche
c) Die hohe Druckfestigkeit
d) Die Korrosionsanfälligkeit
e) Die Schlagempfindlichkeit

7) Welcher Werkstoff ist ein keramischer Werkstoff?
a) Aluminiumoxid
b) Titanzink
c) Kunststoff-Pressmasse
d) Sinterstahl
e) Kohlenstoffdioxid

8) Was kann man aus dem Eisen-Kohlenstoff-Diagramm ablesen?
a) Die Härte- und Anlasstemperaturen von Werkzeugstählen.
b) Die Einhärtetiefen von unlegierten Werkzeugstählen.
c) Die Zugfestigkeit und Streckgrenze nach dem Vergüten bei verschiedenen Temperaturen.
d) Die Temperatur-Zeit-Folge beim Härten.
e) Die Gefügearten von Stählen und Gusseisen bei den verschiedenen Temperaturen.

9) Welches Gefüge hat ein Stahl mit 0.8% C, der von 750° C langsam auf 20° C abgekühlt wurde?
a) Perlit
b) Ferrit
c) Martensit
d) Austenit
e) Zementit

10) Welches Gefüge entsteht beim Erwärmen von Stahl mit 0.8% C über eine Temperatur von 723° C?
a) Perlit
b) Ferrit
c) Martensit
d) Austenit
e) Zementit

 
6. Serie, Wärmebehandlung der Stähle
1) Bei welchem Kohlenstoffgehalt liegt die Grenze zwischen Gusseisen und Stahl?
a) 2.86%
b) 0.8%
c) 2.06%
d) 4.3%
e) 1.86%

2) Durch welches Glühverfahren wird ein verzerrtes Gefüge beseitigt und ein neues Gefüge gebildet?
a) Weichglühen
b) Anlassen
c) Spannungsarmglühen
d) Diffusionsglühen
e) Rekristallisationsglühen

3) In welchen Arbeitsgängen erfolgt das Härten von Stahl?
a) Erwärmen, Anlassen, Härten
b) Glühen, Abschrecken, Auslagern
c) Erwärmen, Halten, Abschrecken, Anlassen
d) Glühen, Anlassen, Abschrecken
e) Erwärmen, Abschrecken, Glühen

4) Welches Abschreckmittel hat die schroffste Abschreckwirkung?
a) Bewegte Luft
b) Oel
c) Wasser
d) Wasser-Oel-Emulsion
e) Wasser-Polymer-Emulsion

5) Welcher Stahl wird nach seinem Abschreckmittel beim Härten als Wasserhärter bezeichnet?
a) Automatenstahl
b) Unlegierter Werkzeugstahl
c) Niedriglegierter Vergütungsstahl
d) Hochlegierter Stahl
e) Schnellarbeitsstahl

6) Was ist Einhärtungstiefe?
a) Die Dicke des gehärteten Bauteils.
b) Die Tiefe der erwärmten Schicht beim Härten.
c) Die Dicke der gehärteten Randschicht.
d) Die Tiefe der Aufkohlungsschicht.
e) Die Tiefe der Härtetemperatur.

7) Welche Eigenschaften erhält Stahl durch das Vergüten?
a) Glatte Oberfläche
b) Korrosionsbeständigkeit
c) Hohe Festigkeit und Zähigkeit
d) Hohe Dehnbarkeit
e) Warmfestigkeit

8) Was versteht man unter Vergüten?
a) Legieren mit anderen Metallen.
b) Erwärmen mit langsamem Abkühlen.
c) Zuführen von Kohlenstoff.
d) Härten mit Anlassen auf hohe Temperaturen.
e) Härten der Werkstückrandschicht.

9) Welche Eigenschaften erhält Stahl durch Einsatzhärten?
a) Hohe Festigkeit
b) Hohe Dehnbarkeit
c) Harter Kern, weiche Randschicht
d) Er ist durchgehärtet.
e) Zäher Kern, harte Randschicht.

10) Welcher Stoff wird dem Stahlwerkstück beim Nitrieren zugeführt?
a) Schwefel
b) Sauerstoff
c) Kohlenstoff
d) Stickstoff
e) Wasserstoff